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Das interdisziplinäre Business-Weblog UnternehmensGeist steht allen offen, die sich mit Fragen rund um das Verhältnis von Geistes- und Sozialwissenschaften und betriebswirtschaftlichem Management beschäftigen wollen. Eigene Beiträge und Kommentare sind jederzeit willkommen. Herausgeber und ViSdP ist Frank Walzel. Kontakt: walzel@unternehmensgeist.net

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unternehmensgeist - 16. Nov, 17:03
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unternehmensgeist - 26. Sep, 18:38

Newsletter? RSS!

Weblogs blieben sicherlich gewöhnliche "Tagebücher", wenn mit ihnen nicht auch weitere Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion möglich wären. Statt eines Newsletters stehen für das K-Log UnternehmensGeist.net so genannte RSS Reader zur Verfügung. Mit ihnen ist es allen Interessierten und Beteiligten möglich, nicht nur auf dem neuesten Stand zu bleiben, sondern auch vom eigenen Rechner aus zu publizieren und zu kommentieren. Eine Liste der wichtigsten Programme finden sich unter www.rss-verzeichnis.de. Installation und Bedienung funktionieren ähnlich simpel wie bei einfachen Emailprogrammen. Das Icon "RSS all posts" in der linken Menüleiste muss dann nur noch mittels rechter Maustaste in einer neu angelegte Datei des Readers kopiert werden und schon kann es losgehen. Für alle Neueinsteiger sei der Artikel zu RSS auf Wikipedia empfohlen. RSS, so viel kann verraten werden, bedeutet "Really Simple Syndication".
Wenn Ihr/Sie Fragen habt, stehe ich unter walzel@unternehmensgeist.net für Fragen bereit.

Newsletter waren gestern, RSS ist heute!
Mike Schnoor (Gast) - 25. Sep, 02:25

Danke!

Endlich mal wieder jemand, der dem Newsletter die Alterssenilität nachsagt. Ich persönlich lese NUR noch RSS-Feeds, genau wie diesen hier ;)

Frank Walzel - 25. Sep, 08:55

Langsame Umstellung

So ganz würde ich den Newsletter nicht abschreiben. Schließlich verschafft er dem "User" den Anreiz sich weiter über ein spezielles Thema zu informieren. Ein RSS Reader muss immer noch "gefüttert" werden. Unschlagbar aber ist die Technik hinter RSS beim Selektieren von Informationen. Ich halte es für gerechtfertigt von einem echten Umbruch im Internet zu sprechen.
Wenn die "Spiel- und Probierphase" abgeschlossen ist und weite Teile der Gesellschaft das "Update" gemacht haben, wird es fester Bestandteil unserer Kommunikation im Web 2.0.
Mike Schnoor (Gast) - 25. Sep, 20:45

Kommt Zeit, kommt Rat!

Natürlich hat ein Newsletter auch seine Vorteile, wenn es um Informationsdistribution pro Woche/Monat geht. Nehmen wir aber die Newsletter-Angebot von z.B. Nachrichtenseiten in Kauf, die mir 3-5 Mal pro Tag eine Zusammenstellung über die aktuelle Nachrichtenlage per eMail zusenden, so ist das schon seit manchen Stunden out of date - per RSS kommt es viel schneller und nach meinem Gusto halt auch "on demand".

Mittlerweile haben fast alle großen online Versionen der Tages- und Wochenzeitungen ihre RSS oder ATOM Feeds, und es ist eine Frage der Zeit, ob die Newsletter noch mit Bestell-Button so stark beworben werden oder still und heimlich ins Hinterstübchen auf dem Server geschoben werden.

RSS bietet mir den klaren Vorteil: Was ich nicht lesen will, lese ich nicht - oder klicke es einfach weg. Beim Newsletter muss ich schon viel mehr manuell Selektieren, als wenn ich das durch einzelne Klicks auf einzelne Überschriften oder Kategorien/Themenbereiche erledigen kann. Der Nachteil ist, man wird halt wenig über anderes bis auf das Selektierte aufmerksam. Wenn ich einen Technik-Feed lese, werde ich bestimmt keine aktuellen (bisanten) Politiknews lesen.
Marcel Widmer (Gast) - 26. Sep, 09:41

RSS oder Newsletter?

Von Mitte 2003 bis Ende 2004 publizierte ich einen monatlichen Newsletter. Jeweils mit einem Hauptthema und zwei, drei Nebenthemen. Die Abonnentenzahl hatte sich im Laufe der Zeit zwischen 1100 und 1300 eingependelt.

Anfang 2005 startete ich dann mit dem JobBlog, weil es mir die Möglichkeit bot, verschiedene Themen über die Zeit verteilt aufzugreifen.

Da es sich bei meinen Leserinnen und Lesern mehrheitlich um Menschen handelt, die mit RSS, Trackback und dem restlichen Blogsphäre-Zeugs wenig am Hut haben, habe ich mich zu folgender Lösung entschlossen, die sich bestens bewährt:

Ich publiziere nur noch im JobBlog. Versende aber monatlich einen Newsletter, der Titel und Links von einer Auswahl von etwa einem Dutzend Blog-Artikeln des abgelaufenen Monats enthält. Also getreu meiner Devise: "Sowohl als auch!"

Meine Erfahrung damit:
- Die Zahl der Newsletterabonnenten hat sich nur minim verkleinert.
- Die Zahl Leser über RSS-Feed hat stark zugenommen.

Ergo: Die "klassischen" Leser sind geblieben, "neue" sind dazu gekommen.

Frank Walzel - 26. Sep, 19:53

Harmonisches Nebeneinander

Sollte mein K-Log ähnlich erfolgreich und ausgereift sein, wie Ihr JobBlog werde ich auf diese Methode gerne zurückgreifen. Bis dahin muss ich meinen Leserkreis noch ein wenig vergrößern.

Von der "Sowohl-als-auch"-Methode haben Sie mich überzeugt. Nur weil die neue Technik auf dem Markt ist, muss die Alte ja nicht in der Rundablage landen. Ein harmonisches und sogar konstruktives Nebeneinander entspricht nicht nur der Realität (siehe Internet und TV), sondern schafft auch wie in Ihrem Fall auch Synergie-Effekte!

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