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Das interdisziplinäre Business-Weblog UnternehmensGeist steht allen offen, die sich mit Fragen rund um das Verhältnis von Geistes- und Sozialwissenschaften und betriebswirtschaftlichem Management beschäftigen wollen. Eigene Beiträge und Kommentare sind jederzeit willkommen. Herausgeber und ViSdP ist Frank Walzel. Kontakt: walzel@unternehmensgeist.net

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Treffender als Sie, Herr Widmer, hätte man es...
unternehmensgeist - 16. Nov, 17:03
Argumente müssen...
In dieser Sache gibt es, so denke ich, einen großen...
unternehmensgeist - 8. Nov, 11:43
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unternehmensgeist - 6. Nov, 19:19
Historische Vorbelastung
Bei dem Wort "Unterbewusstseinssteuerun g" zuckt das...
unternehmensgeist - 13. Okt, 09:40
Vernetzung bei Führungsthemen
Es freut mich im Internet auf Menschen zu treffen,...
unternehmensgeist - 26. Sep, 18:38

NLP für Führungskräfte(nachwuchs) - umstritten aber interessant

Wer als Hochschulabsolvent den Anspruch hat, eine Führungslaufbahn einzuschlagen, sollte sich nach Möglichkeiten umsehen, an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Da ich die Vorstellung lange Zeit verwegen fand, ohne Personalverantwortung über Management zu reden, mied ich auch die einschlägigen Ratgeber. Aber schließlich kann man damit nicht erst anfangen, wenn es mal soweit sein wird. Schließlich gilt es dann einen "Warm-" und nicht einen "Kaltstart" hinzulegen.

Als (wohlgemerkt) eine Möglichkeit, an seiner Kommunikation zu arbeiten, bietet sich NLP an. Neurolinguistisches Programmieren wie der Mix aus verschiedenen psychologischen Ansätzen ausgeschrieben heißt, hat viele Anhänger bei Menschen in Führungspositionen und auch bei diversen Beratern und Coaches. Da NLP auf eine Vielzahl von Ansätzen zurückgeht, hält es einer strengen wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand und ruft ebenso viele Kritiker wie Anhänger auf den Plan. Wie man auch immer NLP gegenüber stehen mag, ein Blick hinter die Kulissen des Kürzels lohnt auf jeden Fall. Schließlich sollte sich jeder ein Bild davon machen, was ihn als (Arbeits)Mensch in seiner Entwicklung weiterbringt und was nicht.

Nützliche Methode oder gefährlicher Humbug?

Kürzlich flatterte mir das Programm der VHS Köln und Düsseldorf für die VHS Dozenten ins Haus. Da wird in vier Modulen, die für mich als Dozent kostenlos wären, eine NLP-Basisqulifikation zu erwerben. Und da eine Menge Leute, die in ähnlichen Tätigkeitsfeldern arbeiten, solche Zertifikate besitzen, überlege ich jedes mal wieder...
Und dann denke ich: Nein!
Ich habe mich zugegeben nicht viel mit NLP beschäftigt. Was ich darüber gelesen habe (Positives Denken etwa führt zum Erfolg oder so ähnlich), schafft man m.E. auch mit gesundem Menschenverstand. Was ich bedenklich finde, ist dass die "Jünger" bedingungslos an den Erfolg der Methode zu glauben scheinen und das nimmt dann schon bald religiöse Züge an. Mag sein, dass dieses Bild auch von diversen Leuten in meinem Bekanntenkreis beeinflusst ist.

Ohnehin finde ich es erschreckend, dass sich in vielen (Fach)bereichen, angefangen von "verdächtigen" Religionswissenschaftlern über Rollenspielgruppen bis hin zur Managementliteratur esoterisches Denken breit macht und man dieses auch nicht immer gleich als solches erkennt. Wie schnell hat man mal was gelesen oder gehört, ist total begeistert und merkt dann erst im Laufe des Weiterlesens, dass irgendetwas an dieser Aussage nicht stimmt.

Natürlich kann man immer etwas gutes an der Sache finden - aber dennoch muss man die Sachen auch weiterhin kritisch hinterfragen. Natürlich sollte man über nützliche Zusatzqualifikationen nachdenken und NLP bietet sich an, weil es in aller Munde ist.
Die Frage ist nur, ob man seine berufliche Qualifikation auf etwas aufbauen sollte und könnte, was doch auch so fragwürdig erscheint.
Und natürlich muss das jeder selbst entscheiden.

Frank Walzel - 7. Sep, 17:28

Gesunde Skepsis und Neugier

Zugegeben: Als aufgeklärter Mensch ist bei der von Ihnen angesprochenen "Esoterisierung" der Managementliteratur ein gesundes Maß an Skepsis angebracht. Dennoch denke ich, dass gerade wir in Deutschland Sachverhalte, die nicht 100% wissenschaftlich belegbar sind, zu oft als "esoterisch" und unwissenschaftlich (damit auch unrichtig und per se verdächtig) abtun. Wenn man nach Mitteln und Wegen sucht, um seine Ausdrucksweise und dem Verstehen über Kommunikation zu verbessern, sollte NLP in Betracht gezogen werden. Will man aber, wie Sie richtig gesagt haben, auf dieser Methode eine Existenz aufbauen, wird der persönliche Fragenkatalog an NLP natürlich länger. So gesehen, liegen unsere Positionen nur unwesentlich auseinander.
Marcus (Gast) - 12. Okt, 17:52

Unterbewußtseinssteuerung als Chance betrachten

Aus der Ferne betrachtet scheint es doch eine gute Möglichkeit zu sein, das eigene komplette Potenzial aus zu schöpfen, wenn man nur will. Demzufolge bietet diese Methode eine Möglichkeit es zu üben, wie man erfolgsorientiert denkt und handelt.
>Fazit: Erfolg ist lernbar!... ähm...ähm oder?

Frank Walzel - 13. Okt, 09:40

Historische Vorbelastung

Bei dem Wort "Unterbewusstseinssteuerung" zuckt das Gros der Deutschen immer noch reflexhaft zusammen. Ob es sich nun genau um das eigene Unterbewusstsein oder das der Anderen handelt, wird aufgrund der besonderen historischen Vorbelastung gerne übersehen. Das Konzept von NLP richtet sich im ersten Schritt ja erstmal an einen selbst. Und in diesem Punkt haben Sie Recht: NLP will zuallererst dabei helfen, einen (individuellen und frei wählbaren) Weg zu einem bewussteren Umgang mit Menschen und sich selbst zu finden. Das eigene Denken wird einem dabei nicht abgenommen, das muss man schon selber tun.

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