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Das interdisziplinäre Business-Weblog UnternehmensGeist steht allen offen, die sich mit Fragen rund um das Verhältnis von Geistes- und Sozialwissenschaften und betriebswirtschaftlichem Management beschäftigen wollen. Eigene Beiträge und Kommentare sind jederzeit willkommen. Herausgeber und ViSdP ist Frank Walzel. Kontakt: walzel@unternehmensgeist.net

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unternehmensgeist - 16. Nov, 17:03
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unternehmensgeist - 8. Nov, 11:43
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Es freut mich im Internet auf Menschen zu treffen,...
unternehmensgeist - 26. Sep, 18:38

Initiativen

Dienstag, 16. Mai 2006

"Generation Praktikum" ist Thema im Bundestag!

Na, wer hätte das gedacht: Da hat doch tatsächlich eine Bundestagsabgeordnete freie Journalistin den Mut aufgebracht, eine Petition einzubringen, die dem Unwesen "Generation Praktikum" ein Ende bereiten soll. Frau Désirée Grebel, so heißt die tapfere Frau, richtete am 6. April folgende Bitte an den Bundestag:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Praktika von Hochschulabsolventen, die länger als drei Monate dauern und in dem Berufsbild abgeleistet werden, für das der Hochschulabsolvent ausgebildet wurde, in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden.

Begründung:
Unzählige hochqualifizierte Menschen arbeiten ohne Entlohnung oder gegen einen Lohn, der unter dem Existenzminimum liegt. Solche so genannten Praktika dienen nicht der Aus- oder Weiterbildung.


Dem nicht genug: Wer will, kann die Petition sogar unterstützen, indem er sich in eine Liste einträgt. Abschlusstermin ist der 14.06., also sputet Euch und mobilisiert Kommilitonen und Arbeitskollegen!

Den Hinweis verdanke ich dem Marketingblogger.

Dienstag, 9. Mai 2006

Neues Forum "Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft" bei openBC

Wer Weblogs als virtuelle Quasselbuden abtut, in denen außer heißer Luft und vielleicht noch erhitzten Gemütern nichts passiert, vergisst bei Business- und Knowledge-Weblogs die "Ausstrahlungseffekte" auf die Leserschaft. So geschehen letzte Woche, als Vanessa Dippel (s. Artikel zur Gründung einer studentischen Kommunikationsagentur) ein Forum auf openBC ins Leben rief, das exakt die Themen von UnternehmensGeist zum Gegenstand hat. Ich sehe darin eine große Bereicherung für die Thematik, die jede Aufmerksamkeit braucht, die sie nur bekommen kann. Das gute daran: Über UnternehmensGeist hinaus werden auch "Professionals" auf das Thema aufmerksam!

Einen ersten Eindruck kann man sich auch ohne Registrierung machen. Wer auch was beitragen will, muss sich allerdings anmelden. Zum Forum "Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft" geht es hier: https://www.openbc.com/net/gewiwiwi

Die Moderation der Gruppe teile ich mir mit Vanessa Dippel und Simone Janson. Wir freuen uns auf jeden UnternehmensGeist im neuen Forum!

Sonntag, 2. April 2006

Grundeinkommen für alle - und schon geht's bergauf?

Durch das Lesen anderer Blogs stößt man in den Blogrolls bzw. Linklisten auf sehr eigenwillige "rebellische" Interessengruppen, so wie die Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung". Die Forderungen sind radikal (Aufmerksamkeit ist ein teures Gut!), aber auch nicht völlig von der Hand zu weißen. Um die persönliche Meinung gegen den Strich zu bürsten und ein bisschen ins Grübeln zu kommen, sind sie aber allemal gut.

Wie es sich für eine Gruppe mit politischem und volkswirtschaftlichem Anliegen gehört, haben sie ihre Kernbotschaft in Thesen und Forderungen zusammengepackt:

Thesen der Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung"

1. Arbeitsleistung zur Grundlage der Teilhabe am Wohlstand zu machen, ist gerecht, solange Wohlstand überwiegend durch menschliche Arbeitskraft erzeugt wird. Heute aber wird menschliche Arbeitskraft mehr und mehr durch „Maschinen“ (Automaten, Computersoftware) ersetzt. Halten wir dennoch an der ausschließlichen Verteilung von Einkommen über Arbeitsleistung fest, führt das entweder zu steigender Arbeitslosigkeit oder zu sinkenden Einkommen.

2. Der Wohlstand unseres Landes ist der Wohlstand aller Bürger. Er geht auf die Leistungen aller Bürger zurück, auch auf die Leistungen vorangehender Generationen. Deshalb gebietet es die Gerechtigkeit, alle Bürger an diesem Wohlstand zu beteiligen.

3. Unser Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovationen. Innovationen steigern die Produktivität und befördern die Wertschöpfung: Sie ermöglichen es, Arbeitsabläufe zu automatisieren und menschliche Arbeitskraft einzusparen.
Arbeitslosigkeit ist kein Zeichen von Armut, sondern ein Ausdruck der Produktivität und des Vermögens unseres Landes.

4. Verzicht auf Innovationen ist Verzicht auf Wohlstand und damit auf Freiheit von unnötiger Arbeit. Freiheit der Bürger ist auch Freiheit von unnötiger Arbeit, die durch programmierbare Automaten verrichtet werden kann.

5. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zur Arbeit zu zwingen, mißtraut ihrer Gemeinwohlbindung und schränkt die bürgerlichen Freiheiten ein.

6. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Arbeitslose und Arbeitnehmer für die wirtschaftliche Produktivität unseres Landes bestraft werden. Sie werden gezwungen, ihre Arbeitskraft zu sinkenden Löhnen und Gehältern bei reduzierter sozialer Absicherung zu verkaufen, obwohl ihre Arbeitskraft nicht mehr benötigt wird.

7. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Bürger – ohne Not – dauerhaft zu Tätigkeiten gezwungen werden, die automatisierbar sind. Automatisierbare Arbeit ist ersetzbare Arbeit; ersetzbare Arbeit kann nicht sinnstiftend sein. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung geht somit für eine steigende Anzahl von Bürgern mit dem Verlust beruflicher Sinnstiftung einher.

8. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung zieht eine Verschwendung von Lebenszeit der Bürger nach sich, weil sie an geisttötende, unwürdige Arbeiten gebunden werden. Die Zeit wird sinnlos „abgesessen“ und kann nicht für sinnvolle Tätigkeiten genutzt werden; die Würde des Menschen wird mißachtet.

9. Wenn Würde und Integrität von Menschen nicht mehr die oberste Richtschnur politischer Entscheidung sind, wird das politische Gemeinwesen in seinen Grundfesten erschüttert.


Wir schlagen vor:

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger ...

... stärkt die Familie. Sie kann sich der Erziehung und der Fürsorge für ihre Kinder widmen, ohne sich um ihre Einkommenssicherung zu sorgen.

... fördert Innovation in allen gesellschaftlichen Bereichen und ermöglicht die dazu erforderliche Muße. Innovative Ideen können frei entwickelt werden, ohne daß sie vom Absatz an einem Markt abhängig sind.

... stärkt die Unternehmen. Sie können automatisieren, ohne sich Sorgen um entlassene Mitarbeiter zu machen. Sie können auf leistungsbereite Mitarbeiter setzen, denn Erwerbsarbeit wird freiwillig geleistet.

... stärkt die Volkswirtschaft. Unproduktive Industrien und Wirtschaftszweige müssen nicht mehr subventioniert werden.

... ermöglicht einen umfassenden Abbau von Bürokratie, auch in den Sozialsystemen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt weitestgehend bestehende Sozialleistungen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger stärkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und gibt ihnen die Freiheit dazu.

Ute Fischer, Stefan Heckel, Axel Jansen, Sascha Liebermann, Thomas Loer

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