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Das interdisziplinäre Business-Weblog UnternehmensGeist steht allen offen, die sich mit Fragen rund um das Verhältnis von Geistes- und Sozialwissenschaften und betriebswirtschaftlichem Management beschäftigen wollen. Eigene Beiträge und Kommentare sind jederzeit willkommen. Herausgeber und ViSdP ist Frank Walzel. Kontakt: walzel@unternehmensgeist.net

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Internetthemen

Dienstag, 27. Dezember 2005

Der querdenkende Magister

Google spuckt auf den hinteren Trefferseiten äußerst interessante Artikel in Online-Archiven von Zeitungen aus. Da das Gros der geistes- und sozialwissenschaftlichen Internet-Nutzer über die 10. Trefferseite nicht hinauskommt, habe ich mich aufgemacht, die tiefer im Internet vergrabenen Beiträge zu den Chancen von Magisterabsolventen aufzustöbern.
  • Der Tagesspiegel aus Berlin gibt geisteswissenschaftlichen Absolventen in einem Beitrag von 2004 den Ratschlag querzudenken und sich früh zu entscheiden.
Letzendlich wiederholen sich die Ratschläge der Personaler und Arbeitsmarktexperten stets aufs Neue: Querdenken, früh die Weichen stellen, Projekterfahrung in studentischen Initiativen sammeln, interkulturelle Kompetenz im Ausland erwerben, ... . Auch wenn ich mich von den immer gleichen Checklisten mittlerweile erschlagen fühle, sind sie meiner Meinung immens wichtig um geistes- und sozialwissenschaftlichen Absolventen die neue "Querdenke" schmackhaft zu machen! Was bringt es, wenn das Wissen in (Online-)Archiven vor sich hingammelt, wenn jedes Jahr Hochschulabsolventen mit den gleichen Fragen kommen.

Freitag, 12. August 2005

Blog vs. private Homepage

Es war nicht einmal allzu lange her, als eine gut geführte private Homepage das "Must-Have" bei allen Bewerbungen war, die ihren Kopf ein wenig über das Heer der Mitbewerber strecken wollten. Doch wo liegt der Zugewinn für den Personaler?

Die Unterlagen sollten vor ihm auf seinen Schreibtisch liegen und Eckpunkte einer Persönlichkeit erkennen lassen. Das Gros der privaten Webseiten gibt dem Besucher das Gleiche in grün, nur mit der Ausicht auf zusätzlichem Spielspaß beim Durchklicken. Es findet sich (in der Regel) nichts, was das Bild des Aspiranten noch schärfer zeichnen würde, vorausgesetzt er schickt sich an lesenswerte Beiträge, Artikel oder persönliche Gedanken auf der Seite zu veröffentlichen, die einen echten Einblick bieten könnten. Das wirft dann allerdings die Frage auf, wieso er nicht gleich ein breites Publikum daran teilhaben lässt.

Ein Weblog vermeidet in diesem Fall die unnötige Wiederholung der Standardfakten und liefert dem Personaler Aussagen über authentisches Kommunikationsverhalten wie Argumentationsstärke, Textsicherheit und Allgemeinbildung. Gerade für Geistes- und Sozialwissenschaftler verbirgt sich hinter Weblogs ein schlagkräftiges Bewerbungstool, mit dem das Rennen gegen/mit BWLer(n) wieder etwas spannender wird!!

Dienstag, 19. Juli 2005

Was sagt das Internet?

So umfangreich und innovativ das Internet auch sein mag, nicht immer gibt es die gesuchten Informationen auf einer Seite im Netz so zusammengefasst, dass sie langes Suchen ersparen. Trotz intensiver Suche gelang es mir nicht eine brauchbare Linkliste mit Artikeln zu unserer Probleamtik zu finden. Um diese Lücke (provisorisch) zu füllen, habe ich im Anschluss eine kleine Auswahl an Internet-Fundstücken zusammengestellt. Für Berichtigungen, Ergänzungen oder Anmerkungen wäre ich überaus dankbar.
Interview mit Dr. Heiko Conrad zu der Möglichkeit des Quereinstiegs in die Wirtschaft
Unilife.de-Artikel über neue Unternehmenskulturen und Chancen für Geisteswissenschaftler
Interview mit Dr. Andreas Barz ("Magister in den Beruf", Universität Heidelberg) zum Verhältnis von Geisteswissenschaften und Wirtschaft
Bibliographie des BDS (Bund deutscher Soziologen) zum Thema „Soziologen im Beruf“
Artikel zu der Berliner Studenten-Initiative „career service network“, die sich als ein Netzwerk und Weiterbildungsforum für Geisteswissenschaftler versteht.
Artikel von access.de: „Mit Kant und Kafka in die Wirtschaft?“
Das Buch zum Thema: „Wozu denn heute Geisteswissenschaften studieren?“
Lesenswerter Artikel des Unimagazins (2005) über den Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler
Artikel der LMU München zu den Berufsmöglichkeiten für Geisteswissenschaftler
Interview des Deutschlandfunks mit Volker Meyer-Guckel (Stifterverband der Deutschen Wirtschaft) vom 08.04.2005 zu den Arbeitsmarktchancen für Geisteswissenschaftler
Qualifizierungsinitiative der Uni Bamberg für Geisteswissenschaftler
Artikel in der ZEIT: „Lernt was Ihr wollt!“
Artikel im Manager Magazin „Mehr Schein als Sein“; Geisteswissenschaftlern sollten sich ähnlich den BWLern besser verkaufen.
Interview mit Dr. Erich Behrendt (1. Vorsitzender des BDS) zu Berufschancen für Soziologen
FAZ-Artikel zur „Generation Praktikum“ vom 27.06.2005
Manager-Magazin-Artikel „Jung, diplomiert zum Schnäppchenpreis“ über geringfügig entlohnte Akademiker in ihrem ersten Job
Zwei Studenten einer nichtkommerziellen Jobbörse (www.job-chance-berlin.de) beantworten die Frage, wie sich Geistes- und Sozialwissenschaftler für den Arbeitsmarkt qualifizieren können.
Wer es gerne ausführlicher hätte, findet hier in diesem Paper der Universität Bochum neue und alte Berufsfelder für Geisteswissenschaftler.
Eine wissenschaftliche Arbeit zum Berufsfeld der Sozialwissenschaftler liefert ein Artikel auf der Homepage des WZB Berlin.
Das BMBF brachte eine Fachpublikation zum Thema „Das Studium der Geisteswissenschaften“ aus studentischer Sicht heraus. Trotz des „rückwärtsgewandten“ Blicks auf das Studium ist es ein lesenswerter Bericht.
Ein Jobpilot-Artikel attestiert gut ausgebildeten Quereinsteigern aller Fachrichtungen Chancen, wenn sie flexibel genug sind.
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