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Das interdisziplinäre Business-Weblog UnternehmensGeist steht allen offen, die sich mit Fragen rund um das Verhältnis von Geistes- und Sozialwissenschaften und betriebswirtschaftlichem Management beschäftigen wollen. Eigene Beiträge und Kommentare sind jederzeit willkommen. Herausgeber und ViSdP ist Frank Walzel. Kontakt: walzel@unternehmensgeist.net

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unternehmensgeist - 16. Nov, 17:03
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unternehmensgeist - 8. Nov, 11:43
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Vernetzung bei Führungsthemen
Es freut mich im Internet auf Menschen zu treffen,...
unternehmensgeist - 26. Sep, 18:38

Weiterbildung

Freitag, 6. Oktober 2006

Uni-Absolventen: Nach dem Examen ist vor dem nächsten Examen!

Eine aufmerksame Leserin dieses Business-Weblogs machte mich auf interessante Weiterbildungsangebote der Volkshochschulen aufmerksam. Der Vorteil der sogenannten Xpert-Zertifikate ist das gute Preis-Leistungsverhältnis. Vor allem Studenten und Absolventen haben damit eine günstige Alternative zu den teureren Programmen privater Anbieter. Weiterbildungswillige können sich aus drei Themengruppen unterschiedliche Kurse zusammenstellen:
  • "Culture Communication Skills" (CCS) bieten, wie der Name schon sagt, interkulturelles Wissen mit Modulen wie "Eigene Kultur", "Kulturelle Fremdheit", "Kulturelle Filter", "Technik des interkulturellen Umgangs", u.v.m.
  • Der "European Computer Passport" (ECP) unterrichtet den Teilnehmer in Wahlmodulen wie Datenbankanwendung, Tabellenkalkulation, Präsentation und anderen IT-Grundlagen.
  • Wer seine persönlichen und sozialen Kompetenzen für den Job auf Vordermann bringen will, kann dies mit dem Zertifikat "Personal Business Skills" (PBS) tun.
Mein Eindruck: Die Zertifikate ersetzen keinesfalls Praxiserfahrung, die in Praktika gesammelt wurde. Da aber Volkshochschulen in den meisten Städten zu finden sind und die Kursgebühren nicht das Einkommen eines Vollzeitjobs fordern, bietet sich hier eine gute Möglichkeit für Studenten/Absolventen am (Weiterbildungs-)Ball zu bleiben!

Dienstag, 26. September 2006

Schlüsselqualifikationen und was man darunter versteht

"Was sind Schlüsselqualifikationen? Über wie viele davon verfüge ich eigentlich? Kann ich sie durch Training ausbauen?" Solche oder ähnliche Fragen quälen meist Menschen, die sich für eine neue Stelle qualifizieren wollen. Doch was sind denn nun überhaupt "Schlüsselqualifikationen"? Die FTD hat in ihrer Serie "Business Wissen" den Begriff unter vier Oberkategorien gepackt:
  • Kognitive Kompetenzen umfassen das Denken in Zusammenhängen, die Fähigkeit zu logischem, abstraktem und konzeptuellem Denken, Transferfähigkeit oder Problemlösungsfähigkeit.
  • Kommunikative Kompetenzen sind die schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, Beherrschung von Präsentationstechniken, Diskussionsfähigkeit, partnerorientierte Kommunikation.
  • Soziale Kompetenzen beinhalten Konflikt- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Durchsetzungsvermögen, Führungsqualitäten oder Kundenorientierung.
  • Selbstkompetenz umfasst Selbständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Initiative, geistige Offenheit und Mobilität, Ausdauer, Verantwortungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Umgehen mit Unwägbarkeiten, demokratische Grundhaltung oder ethisches Urteilsvermögen.
  • Allgemeines Basiswissen umfasst eine fundierte Allgemeinbildung, EDV-Kenntnisse, Fremdsprachen, interkulturelles Wissen, wirtschaftliches und juristisches Grundwissen, Arbeitswelterfahrungen, Lern- und Arbeitstechniken.

Wer knappe Definitionen lieber hat, wird in dem Beitrag auch bedient:

Eine Schlüsselqualifikation oder Soft Skill ist eine Kompetenz (Fähigkeit, Fertigkeit, Denkmethode und Wissensbestand), die über die fachliche Kompetenz hinausgeht. Die Schlüsselqualifikationen werden unterteilt in Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und Handlungskompetenz. Sie helfen bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb von Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen.

Quelle: "Was alle Mitarbeiter können müssen" von Jürgen Fleig (www.ftd.de)

Um die Sache abzurunden und auch die visuellen Lerntypen zu bedienen, hier das Ganze in abgewandelter Form als grafische Darstellung:

Schluesselqualifikationen

Quelle: www.hochschuldidaktik.net

Mein Eindruck: Um uns wirtschaftsnahe Geistes- und Sozialwissenschaftler ist dann ja gar nicht so schlecht bestellt oder doch?! Was denkt Ihr?

Donnerstag, 31. August 2006

NLP für Führungskräfte(nachwuchs) - umstritten aber interessant

Wer als Hochschulabsolvent den Anspruch hat, eine Führungslaufbahn einzuschlagen, sollte sich nach Möglichkeiten umsehen, an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Da ich die Vorstellung lange Zeit verwegen fand, ohne Personalverantwortung über Management zu reden, mied ich auch die einschlägigen Ratgeber. Aber schließlich kann man damit nicht erst anfangen, wenn es mal soweit sein wird. Schließlich gilt es dann einen "Warm-" und nicht einen "Kaltstart" hinzulegen.

Als (wohlgemerkt) eine Möglichkeit, an seiner Kommunikation zu arbeiten, bietet sich NLP an. Neurolinguistisches Programmieren wie der Mix aus verschiedenen psychologischen Ansätzen ausgeschrieben heißt, hat viele Anhänger bei Menschen in Führungspositionen und auch bei diversen Beratern und Coaches. Da NLP auf eine Vielzahl von Ansätzen zurückgeht, hält es einer strengen wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand und ruft ebenso viele Kritiker wie Anhänger auf den Plan. Wie man auch immer NLP gegenüber stehen mag, ein Blick hinter die Kulissen des Kürzels lohnt auf jeden Fall. Schließlich sollte sich jeder ein Bild davon machen, was ihn als (Arbeits)Mensch in seiner Entwicklung weiterbringt und was nicht.

Donnerstag, 18. Mai 2006

Amazon-Bücherliste zu systemischem Management

Allzu oft surft man im Netz umher auf der Suche nach passender Literatur, um dann auf ein paar versprengte Treffer zu stoßen, die vielleicht ein oder zwei Titel abwerfen; so geschehen in meinem Fall bei dem Versuch eine Bibliographie zu systemischen Management zu finden. Da ich in diesem Managementansatz (besonders für Geistes-und Sozialwissenschaftler) einen interessanten Einstieg in die Theorie der Unternehmensführung sehe, wollte ich interessierten "Exoten" eine kurze Bibliographie an die Hand geben. Wer will, kann sich bei Amazon auf meiner Bücherliste zu integriertem und systemischem Management umsehen.

Mir haben die Empfehlungen anderer Amazon-Kunden stets weiter geholfen und das eine oder andere neue Buch schmackhaft gemacht. Für Hinweise auf weitere Titel, die in die Liste unbedingt aufgenommen werden sollten, bin ich jedem aufmerksamen Leser dankbar. Einen weiteren Artikel zu systemischen Management auf UnternehmensGeist findet Ihr unter "Wie Management und Soziologie zueinander fanden".

Mittwoch, 1. Februar 2006

BWL-Weiterbildung für Quereinsteiger

Es soll ja durchaus Berufseinsteiger geben, die Kurs auf das Management nehmen und keinen kaufmännischen Hintergrund haben. Auf diese Notwenigkeit, sich betriebswirtschaftliches Wissen anzueignen, reagierten verschiedene Weiterbildungsinstitutionen mit den unterschiedlichsten Programmen. Eine (unvollständige) Auswahl von Anbietern habe ich im folgenden zusammengetragen. Über Ergänzungen oder Berichtigungen bin ich jederzeit dankbar.

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